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Interaktiver Rechner

PKV-Rechner? Erst die Zahl, die dir keiner zeigt: deine GKV-Kosten bis 67.

Jeder Online-Rechner verspricht dir einen PKV-Beitrag ohne deine Gesundheit zu kennen. Wir rechnen zuerst die andere Seite.

Von Lukas Becker · Stand der Rechenwerte: 2026 · Ergebnis in 10 Sekunden

Bevor du irgendeinen Tarif der privaten Krankenversicherung vergleichst, brauchst du den Vergleichsmaßstab: deine gesetzliche Krankenversicherung, hochgerechnet bis zur Rente. Diese Zahl zeigt dir kein Vergleichsportal, denn sie ist unbequem groß. Stell sie hier selbst ein, mit offengelegten Annahmen.

Historischer Durchschnitt seit 1970: 5,81% pro Jahr. Stell den Regler gern konservativer ein.
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GKV-Beitrag heute pro Monat (gesamt, inkl. Pflege)
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Projizierter GKV-Beitrag mit 67 pro Monat
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Summe aller Beiträge bis 67
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Davon dein Anteil als Angestellter (hälftige Teilung)
Transparenz zur Modellrechnung. Grundlage sind die amtlichen Werte 2026: Beitragsbemessungsgrenze 69.300 € pro Jahr, GKV-Höchstbeitrag rund 1.261 € pro Monat inklusive Pflegeversicherung (Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung). Angenommen werden ein konstantes Einkommen und die von dir gewählte Steigerungsrate. Als Selbstständiger trägst du den Beitrag allein, in der Rentenphase gelten eigene Regeln. Das ist eine Projektion, keine Garantie.

Warum wir keinen PKV-Beitragsrechner anbieten

Die ehrliche Antwort: Weil er lügen müsste. Ein Beitrag der privaten Krankenversicherung entsteht aus drei Größen, die kein Formular kennt: deinem Eintrittsalter, deinem Gesundheitszustand nach Prüfung der Krankenakte und dem Leistungsniveau des konkreten Tarifs. Jeder Rechner, der dir nach vier Klicks einen PKV-Beitrag anzeigt, zeigt den günstigsten denkbaren Fall, oft aus einem Tarif, den du nach der Gesundheitsprüfung so nie bekommst. Das Ergebnis ist ein Lockangebot, kein Vergleichswert.

Deshalb drehen wir die Rechnung um. Die GKV-Seite lässt sich seriös berechnen, denn sie hängt nur von deinem Einkommen und den amtlichen Rechengrößen ab. Genau das tut der Rechner oben. Die PKV-Seite rechnen wir mit dir persönlich, wenn die Fakten auf dem Tisch liegen.

Was die Zahl aus dem Rechner bedeutet

Der GKV-Höchstbeitrag ist 2026 bei rund 1.261 € im Monat angekommen und die Steigerung beschleunigt sich: Der durchschnittliche Zusatzbeitrag ist von 1,7% im Jahr 2024 auf 2,9% im Jahr 2026 gestiegen, ein Plus von über 70 Prozent in zwei Jahren. Wer über der Bemessungsgrenze verdient, zahlt den Höchstsatz, ohne dafür eine einzige Mehrleistung zu bekommen.

Wichtig für die Einordnung: Die GKV kennt keine Beitragsgarantie, nur eine Steigerungshistorie. Auf der anderen Seite liegt der durchschnittliche Beitrag der privaten Krankenversicherung im Alter laut PKV-Verband bei 559 € pro Monat. Wie diese Zahl zustande kommt und welche Mechanismen sie stützen, liest du in der Analyse Private Krankenversicherung im Alter.

Und noch ein Punkt, den der Rechner sichtbar macht: Als Angestellter trägst du die Hälfte, dein Arbeitgeber die andere. Als Selbstständiger in der freiwilligen GKV zahlst du die komplette Summe selbst. Für dich gilt die große Zahl ungeteilt.

Was der Rechner nicht zeigen kann: Die Leistungsseite schrumpft

Die Projektion oben beziffert nur, was du einzahlst. Die zweite Hälfte der Wahrheit: Für steigende Beiträge hat die GKV historisch nicht mehr Leistung geliefert, sondern weniger. Über den Leistungskatalog entscheidet der Gemeinsame Bundesausschuss und per Gesetz oder Beschluss wurde er immer wieder gekürzt, meist ohne große öffentliche Debatte:

2004: Sehhilfen und Sterbegeld gestrichen

Brillen und Kontaktlinsen für Erwachsene flogen bis auf schwere Fälle aus dem Katalog, das Sterbegeld wurde komplett abgeschafft (GKV-Modernisierungsgesetz).

2005: Zahnersatz nur noch mit Festzuschüssen

Statt prozentualer Erstattung gibt es seitdem Festzuschüsse. Die Differenz zur tatsächlichen Rechnung trägst du selbst.

2012: Rezeptfreie Medikamente gestrichen

Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel werden Erwachsenen grundsätzlich nicht mehr erstattet.

2015: Arthroskopie bei Kniearthrose entfernt

Der Gemeinsame Bundesausschuss strich den Eingriff aus dem Leistungskatalog, betroffen waren Millionen Patienten.

Quellen: Bundesgesetzblatt, Beschlüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA)

Der Druck in dieselbe Richtung wächst: Die GKV schreibt Defizite, hängt an Steuerzuschüssen in zweistelliger Milliardenhöhe und bis 2050 wird ein Drittel der Bevölkerung über 60 Jahre alt sein. Studien halten Beitragssätze über 25% für möglich und weitere Leistungskürzungen für politisch unvermeidlich (Bertelsmann Stiftung, Prognos). Genau darum kreist auch die Reformdebatte um Bürgerversicherung und Beitragsbemessungsgrenzen. Die nüchterne Einordnung dazu liest du unter Krankenversicherung für Gutverdiener.

An dieser Stelle ist der Unterschied zur privaten Krankenversicherung grundsätzlich: Dein Leistungskatalog ist dort Vertragsbestandteil und kann nicht einseitig gekürzt werden (§ 203 VVG). Was bei Abschluss vereinbart wurde, gilt. Steigende GKV-Beiträge kaufen dir nicht einmal Bestandsschutz bei den Leistungen, ein stabiler PKV-Tarif garantiert ihn vertraglich.

So kommst du an deine echte PKV-Zahl

1. Erstgespräch (15 Minuten)

Wir klären Einkommen, Gesundheitsbild und Anforderungen. Ab 77.400 € Jahreseinkommen ist der Wechsel für Angestellte möglich, die Voraussetzungen im Detail.

2. SC3-Analyse

Passende Tarife laufen über die drei Prüfebenen Rechtssicherheit, Beitragsstabilität und Tarifmechaniken, auf Basis von Bilanzkennzahlen, Versicherungsbedingungen und Beitragshistorien.

3. Belastbare Zahlen und eine ehrliche Empfehlung

Du bekommst echte Beiträge inklusive Projektion für den Beitrag mit 67. Wenn die GKV für dich die bessere Wahl ist, sagen wir dir auch das.

Deine GKV-Zahl kennst du jetzt. Zeit für die andere Seite.

Im kostenlosen Erstgespräch rechnen wir deine PKV-Seite mit echten Tarifdaten und deinem Gesundheitsbild. Ohne Lockangebote, mit der SC3-Methode.

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Häufige Fragen zum PKV-Rechner

Warum zeigt ihr keinen PKV-Beitragsrechner?

Weil kein Online-Rechner deinen echten Beitrag kennen kann. Er entsteht aus Eintrittsalter, Gesundheitszustand und Leistungsniveau. Ohne Gesundheitsprüfung ist jede Zahl ein Lockangebot, das sich später ändert. Wir nennen Zahlen erst, wenn sie belastbar sind.

Wie realistisch ist die GKV-Projektion?

Sie nutzt die amtlichen Werte 2026 (Bemessungsgrenze 69.300 €, Höchstbeitrag rund 1.261 € inklusive Pflege) und deine gewählte Steigerungsrate. Der historische Durchschnitt seit 1970 liegt bei 5,81% pro Jahr. Es bleibt eine Modellrechnung mit offenen Annahmen.

Was kostet eine private Krankenversicherung im Vergleich?

Das hängt von Alter, Gesundheit und Leistungsniveau ab. Echte Musterbeispiele aus unseren Analysen findest du unter Was kostet die PKV?, für Angestellte halbiert der Arbeitgeberzuschuss den Eigenanteil.

Wie bekomme ich meine echte PKV-Zahl?

Im kostenlosen Erstgespräch, danach über die SC3-Analyse passender Tarife. Du bekommst belastbare Beiträge inklusive Projektion für den Beitrag mit 67 und eine ehrliche Empfehlung, auch wenn sie GKV heißt.

Bleiben die GKV-Leistungen so, wie sie heute sind?

Darauf gibt es keine Garantie. Sehhilfen (2004), Sterbegeld (2004), prozentualer Zahnersatz (2005), rezeptfreie Medikamente (2012) und die Arthroskopie bei Kniearthrose (2015) wurden bereits gestrichen oder gekürzt. Angesichts von Demografie und Finanzlage gelten weitere Kürzungen in Studien als unvermeidlich. In der PKV ist der Leistungskatalog dagegen vertraglich fixiert (§ 203 VVG).

Lukas Becker, Experte für private Krankenversicherung, MeinMakler24
Geschäftsführer MeinMakler24 GmbH. Berät seit 2022 Leistungsträger zur privaten Krankenversicherung, über 800 Kunden, 5,0 Sterne bei Google. Entwickler der SC3-Methode.
Rechenwerte zuletzt geprüft: 7. Juli 2026

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