Zwei Tariflinien, zwei sehr unterschiedliche Testergebnisse. Mit Video-Analysen, echten Beiträgen und den Details aus dem Bedingungswerk.
Die Nürnberger bietet ihre private Krankenversicherung als modularen Baukasten mit Aufbautarifen an. Wir haben zwei Tarife nach der SC3-Methode analysiert: den TOP3+ aus der Tarifgeneration von Januar 2013 und den Max6+ aus der deutlich jüngeren Generation von Juli 2023. Das Ergebnis zeigt, warum die Tarifgeneration bei der Tarifwahl oft wichtiger ist als der Markenname.
Der Max6+ zeigte im Test die sauberere Bedingungsqualität: ambulant 100 Prozent inklusive Naturheilverfahren und Hufeland-Verzeichnis, Heilmittel zu 100 Prozent ohne einschränkende Liste, Vorsorge unabhängig von Selbstbeteiligung und Beitragsrückerstattung sowie Gebührensätze über den Höchstsätzen im ambulanten und stationären Bereich. Dazu kommen Sehhilfen mit 600 Euro je zwei Jahre und ein LASIK-Budget von 5.000 Euro. Nach unserer Einschätzung eine solide obere Komfortlinie mit Einschränkungen im Detail.
Der TOP3+ zeigte dagegen ein durchgängig unruhiges Leistungsbild, so unser Fazit aus der Analyse. Arzneimittel werden bis 2.000 Euro Rechnungsbetrag nur zu 80 Prozent erstattet, die ambulante Psychotherapie ist auf 50 Sitzungen gedeckelt, Hilfsmittel gibt es nur in Standardausführung und die ambulante Gebührenordnung reicht nur bis zum 3,5-fachen Satz. Bei einem Musterbeitrag von über 1.000 Euro im Monat bewerten wir das Preis-Leistungs-Verhältnis als nicht empfehlenswert.
Die Lehre aus beiden Tests: Innerhalb desselben Versicherers liegen Welten zwischen den Tariflinien. Wer nur auf den Namen oder den Preis schaut, sieht diesen Unterschied nicht.
Beiträge aus unseren Musterfällen zum jeweiligen Analysezeitpunkt. Dein individueller Beitrag hängt von Alter, Gesundheitszustand und Bausteinen ab.
Im kostenlosen Erstgespräch prüfen wir, ob der Tarif zu deiner Situation passt oder ob es am Markt bessere Alternativen gibt. Mit Blick auf Tarifgeneration, Bedingungswerk und Beitragshistorie.
Kostenloses ErstgesprächJede Analyse folgt der SC3-Methode mit drei Prüfebenen: Rechtssicherheit der Vertragsformulierungen, Beitragsstabilität auf Basis von Bilanzkennzahlen und Beitragshistorie sowie die Tarifmechaniken im Detail. Grundlage sind die Allgemeinen Versicherungsbedingungen, echte Musterangebote und die Beitragsentwicklung vergangener Jahre. Jedes Testurteil ist unsere fachliche Einschätzung zum Analysezeitpunkt.
Unsere zwei Analysen zeigen ein geteiltes Bild. Die jüngere Komfortlinie Max6+ (2023) schnitt spürbar sauberer ab als der ältere TOP3+ (2013), den wir nach unserer Analyse als nicht empfehlenswert bewerten. Entscheidend ist der konkrete Tarif, nicht der Markenname.
Den TOP3+ (modularer Baukasten, 300 € Selbstbeteiligung) und den Max6+ (obere Komfortlinie, 600 € Selbstbeteiligung), beide im November 2025 als Video-Analyse.
In unseren Musterfällen (34 Jahre, angestellt): TOP3+ 1.075,74 € und Max6+ rund 900 € pro Monat. Nach Arbeitgeberzuschuss trägt der Angestellte etwa die Hälfte, beim TOP3+ waren das 572,14 €.
Durch eine Prüfung über die drei SC3-Ebenen und den Vergleich mit Alternativen am Markt. Genau das machen wir im kostenlosen Erstgespräch.
Wir prüfen deinen Tarif oder dein Angebot über die drei SC3-Ebenen und sagen dir ehrlich, was gut ist und was nicht.
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